Warum mir Intuition so wichtig ist

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DIE SACHE MIT DER INTUITION

Früher war alles einfacher - oder auch als wir Kinder waren hatten wir einen ganz anderen Bezug zu uns selber. Vielleicht erinnerst du dich noch mit wie viel Leichtigkeit du an Sachen herangegangen bist. Wie sorglos man auf Bäume geklettert ist, (denn man war ja noch nie heruntergefallen und hatte sich blaue Flecke zugezogen), wie schnell man neue Freundschaften geschlossen hat, (du teilst deine Backform mit mir, lass uns beste Freunde sein) und wie oft man eigentlich diese Zone des persönlichen Komforts verlassen hat, denn alles war ja irgendwie neu und aufregend. Dabei hat nie der Kopf irgendetwas entschieden, wenn ich zurück denke, war es immer so etwas wie ein Impuls, ein Gefühl, ein Zeichen meines Körpers.

PROGRAMMIERUNG UND KINDHEIT

Ja oder nein, richtig oder falsch, das konnte ich damals gar nicht abwägen, diese Konzepte waren weder gelernt noch in mir verankert. Wirklich schlechte Erfahrungen hatte ich auch nicht gemacht, denn zum Glück haben meine Eltern mich viel ausprobieren lassen ohne mir ihr persönliche Wertung mit auf den Weg zu geben. Dieses innere Gefühl, das wir hier im Verlauf gerne mit dem Wort Intuition betiteln möchten, hat mich lange meine kleinen Entscheidungen treffen lassen. Selbst die gesellschaftliche Programmierung durch die Schule konnte mir dieses innere Wissen nicht einfach austreiben. Vielleicht war das auch einer der Gründe warum ich nie so richtig gut in der Schule war.

DAS CHAOS IM EIGENEN KOPF

Seien wir ehrlich meinem Kopf habe ich noch nie so richtig vertraut. Der redet viel und das den ganzen Tag. Diese endlose Schleife von - Du hast noch nicht, du kannst doch nicht, willst du nicht mal und weiß der Geier was da sonst noch alles herum schwirrt. Oft kann ich nicht unterscheiden, bin das eigentlich wirklich ich, oder ist es eben diese Programmierung der Gesellschaft, die uns vorgibt was wir zu tun und zu lassen haben, wie das Leben eigentlich aussehen soll und ob wir überhaupt auf dem richtigen Weg sind. Manchmal frage mich warum ich mich eigentlich von dem was andere Leute denken könnten, so verrückt machen lassen. Ist es nicht völlig normal das wir eben nicht alle die selbe Meinung haben und steht uns laut Grundgesetzt nicht auch eine gewisse Freiheit zu unser Leben so leben, so wie es eben für uns Sinn macht und nicht für alle anderen.

Irgendwann habe ich dann tatsächlich beschlossen, dieser quatschenden Stimme im Kopf nicht mehr so viel Raum zu geben. Mein Fokus kam zurück zu dieser inneren Stimme, diesem Wissen, das so viel leiser aber so viel genauer ist. Es geht immer freundlich mit mir um, es macht mir keine Vorwürfe, gibt keine Anweisungen und macht kein schlechtes Gewissen. Dieses Gefühl ist konstant und sorgt sich immer um mein Bestes.

EINFACH ZUHÖREN

Und wenn du dich jetzt fragst, “wenn es doch so leise ist wie kann ich es denn dann hören"?. Du musst eben auch ein bisschen ruhiger mit dir werden. Such dir deine Momente, in denen du nur mit dir bist, das kann der Spaziergang im Park sein, oder einfach morgens zwei Minuten länger im Bett liegen bleiben und dich fragen, wie geht es mir heute? Wie fühlt sich mein Körper an? Was für Emotionen kann ich fühlen? - Und dann einfach zu

Es klingt so einfach und irgendwie ist es das auch. Nimm dir die Zeit für dich, ein paar Minuten jeden Tag reichen vollkommen aus, um wieder Kontakt mit deiner Intuition aufzunehmen. Ich mach’s aus.